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GRüEZI SCHWIIZ: Weihnachtsgeschichte
24. Dezember 2010, 13:12
Das grosse Fest am heiligen Abend
Dem tollen Einsatz der Familie Schmuckerli und ihren Freunden ist es zu verdanken, dass 52 Bedürftige auf dem Weidli hoch oben im Zürcher Oberland gemeinsam Weihnachten feiern dürfen. Ein ganz besondere Waldweihnacht mit einem anschliessenden fantastischen Festtagssmenue. Alfred und Susanne Schmuckerli konnten auch den alten "Zauberer" Rinaldo Katzenberger dafür begeistern. Er, der einsame Mann auf dem Berghof beim Tobel, darf noch einmal in die Rolle des Weihnachtsmannes schlüpfen - sein Tochter, das berühmte Modell Doratella Katzenberger in der Rolle des Christkindli. Beide haben es aber verdient, denn sie haben sehr viel dazu beigetragen, dass das Fest gelingen wird. Vergessen dürfen wir aber auch nicht die weiteren Familienmitglieder sowie Bauer Moser, Prokurist und Stiftungsratspräsident Schifferli und alle anderen die mitgeholfen haben dieses einmalige Fest im Zürcher Oberland durchzuführen. Doch blenden wir uns direkt in die Stadt ein, wo Carunternehmer Ruedisühli mit seiner Frau, Prokurist Schifferli und Pfarrer Würmli - einen stressigenn Tag erleben. Die 52 Bedürftigen müssen auch zuerst einmal auf's Weidli kommen und dass ist nicht einfach. »
23. Dezember 2010, 06:11
Der Katzenberger flucht und tobt!
Kaum waren sie über die Kuppe gerannt, da sahen sie das Ungemach. Katzenberger war mit seiner Schneehexe in eine Grube gefahren. Fluchend und tobend brüllte er seine Hexe an. Du blödes Ding da und du blöder Motor und du da, hast mich einfach in dieses Loch geritten. Kaum zu glauben ich alter Esel lasse mir das bieten. Die Kinder konnten sich das Lachen nicht verkneifen und Bill gluckste den Lachanfall hinunter, dass er fast erstickte. Doratella war auch eben angekommen und sie lief zu ihrem Vater, Papilein was hast du nur gemacht - hast du die Strasse verfehlt? Frag nicht so blöd hilf lieber dieses blöde Viech auf die Flossen zu kriegen. »
21. Dezember 2010, 23:09
Es gibt viel zu tun
Noch spät Abends in der Nacht war Katzenberger mit Sämi nach Hause gedonnert, jedenfalls hörte es sich wie ein Gewitter an, als er mit seiner Schneehexe durch den Wald fuhr. Aber bald schon gingen drüben am Tobel die Lichter an, und man wusste - er ist zu Hause. Doratella zog es vor, für den Moment hier zu bleiben, den sie wollte die Schmuckerlis wo sie konnte unterstützen. Moser war ebenfalls über Nacht hier oben geblieben, er wollte am Morgen direkt hinunter zum Parkplatz fahren und Sebastian,Bernhard, Elvira und ihre Eltern abholen. Es wurde noch ein Jass geklopft und alle waren vergnügt. Blessli lag wie immer auf Doratellas Füssen, die sich so kaum bewegen konnte. Bill schielte ab und zu zu der blonden Schönheit hinüber und Markus zog es vor, nicht aufzublicken. Es würde ihn sowieso wieder so ein spöttischer klarer Blick treffen und Worte die ihm Angst machen würden. Er dachte nach, was könnte es sein, dass sie doch eine Hexe ist. Ich muss es herausfinden. An die Gedanken daran, fror er fürchterlich und Doratella fragte besorgt, ist dir nicht gut Markus. Ne...nein, es geht schon stammelte Markus. Mutter Susanne brachte eine Runde heissen Punsch und Weihnachtsguetzli. Die Stimmung hielt sich gut - bis spät in die Nacht hinein. Bill ging noch zum Ofen und fügte Holz bei. Bill, rief Mutter Susanne, klärst du auch noch ab, ob drüben in der Scheune alles in Ordnung ist und der Ofen genügend Holz über Nacht hat? Ich?????????? Ja, Du! Soll ich mitkommen antwortete eine fragende Stimme? »
20. Dezember 2010, 23:27
Hoch oben auf dem Weidli
Eine fast unheimliche Fahrt durch den tiefverschneiten Wald
Bauer Moser fuhr mit Susanne und den vielen Gepäckstücken voraus. Einige Sekunden später machten sich auch Rinaldo Katzenberger, seine Tochter Doratella und die Kinder auf den Weg. Die Fahrt führte durch eine wunderschöne Winterlandschaft - zuerst noch an den letzen Häusern des Weilers Holznach vorbei um dann endgültig in die verlassene und einsame Gegend des Saltoner Waldes einzubiegen. Vorher musst aber noch die Mäge, das kleine Flüsschen überquert werden. Die schöne Holzbrücke hatte bereits ihr winterliches Kleid angezogen. Schneeweiss präsentierte sie sich im Lichte der Sonne und des eiskalten Wasser des Mägeflüsschens. Zauberhaft nicht? Doratella schaute nach hinten und dabei blitzten ihre Augen wie die einer grossen Meisterin. Markus war schon ganz bange und Bill dachte dabei über so manches nach. Wer war nur diese Doratella, wer war doch nur dieser alte Katzenberger - ist ja eigentlich komisch, wir kommen schon Jahre hier hinauf, inklusive Winter und haben von den beiden noch nie etwas gehört, verschweige den gesehen. Während er so in Gedanken versunken war ratterte die Schneehexe von Katzenberger mit ihrer Last den Berg hoch. Ja sogar Rehe sah man von weitem und ganz hinten stand ein Hirsch, Hasen einen ganzen Haufen - komisch, wenn wir mit Vater durch den Wald hier hinauf fuhren, haben wir nie so etwas gesehen. Katzenberger redete auch mit den Tieren - Ja, ihr Lieben, wir wollen nur hinauf ins Weidli - sehe euch ja bald dort oben. Etwas unheimlich hörte sich dass alles schon an, wenn man ja auch den Verdacht hatte, das die Beiden dort vorne mehr Geheimnisse in sich trugen als der Präsident der Kantonalbank. »
19. Dezember 2010, 23:39
Weidli wir kommen!
Viele Tage voller Vorbereitungen sind schon vergangen und heute ist es Zeit geworden, die Arbeit und deren Früchte ins Ziel, hinauf ins Weidli zu bringen. Familie Schmuckerli ist soweit, die Kinder haben soeben ihre Ferien begonnen und darum steht dem Weg hinauf ins Weidli im Zürcher Oberland nichts mehr im Wege. Der Anhänger war gepackt. Voll von Esswaren, Getränken und anderem, dass man so braucht um im Weidli Weihnachten zu feiern und das mit über 60 Menschen. Die bevorstehende Waldweihnacht mit dem Besuch des Weihnachtsmannes und des Christkindlis, das singen der Weihnachtslieder, das sitzen rund ums Lagerfeuer, der heisse Punsch, die Würstchen, die anschliessende Feier im Nebenhaus im grossen Aufenthaltsraum, tanzen, spielen und fröhlich sein. Die Weihnachtsgeschichte erzählt vom Christkindli, wer kann sich da nicht freuen. Und dass das Christkindli grad selber hinauf aufs Weidli mitfährt ist auch noch das Besondere an der Geschichte. Alfred blieb jetzt doch noch in der Stadt, er wollte Prokurist Schifferli und Pfarrer Würmli helfen, alles vorzubereiten damit alle pünktlich am Freitagmorgen in den Bus oder den Car von Unternehmer Ruedisühli steigen. Das wird ein Fest! »
19. Dezember 2010, 09:50
Letzte Vorbereitungen
Bald ist es soweit. Noch eine Woche bis zur grossen Weihnachtsparty draussen im Wald, dh. oben im Weidli. Am Dienstag reisen die Schmuckerlis mit Doratella aufs ja hinauf aufs Weidli. Vorher gibt es aber noch einiges zu tun. So wollen die Organisatoren, auch noch mal alles auf dem grossen Plan abhacken und sich vergewissern, dass sie an alles gedacht haben. Wirklich an alles. Auch erhalten sie letzten Informationen von Pfarrer Würmli. Auch müssen sie den Anghänger mit allen Essenswaren laden. Vorher heisst es - alles einsameln. Vater Alfred wird für den Nachschub bis zum grossen Parkplatz verantwortlich sein. Erst wenn die Verpflegung für alle, insgesamt über 60 Personen auf die Schneevespas verladen ist und der Transport aufs Weidli beginnt, kann er aufatmen. Die grosse Einkaufsliste ist bereits gemacht - Weihnachten können kommen. Währenddessen besorgen die Kinder noch Geschenkpapier, Geschenkschnüre und leere Cartons. Alles muss seinen Platz haben, schlussendlich dort oben im Weidli. »
18. Dezember 2010, 06:12
Doratella und ihre Band in der Kanti
Langsam nimmt die Aktion "Weihnachten auf dem Weidli" Gestalt an. Familie Schmuckerli hatte ihr ganzes Können in die Arbeiten gesteckt. Doch auch andere, wie Prokurist Schifferli, Bauer Moser, der alte Katzenberger und zuletzt das Töchterchen vom Katzenberger Doratella, haben lebhaft dazu mitgetragen, dass das Fest gelingen sollte. Die wo hier noch nicht geannt worden sind, sind mit aller Liebe vergessen worden. Kann ja passieren. Dazu haben viel Geschäfte die nötigen Spenden dazu geliefert und werden noch liefern, dass das Fest überhaupt durchgeführt werden kann. Eine Idee, die seinesgleichen sucht. Ganz einfach - eine Superidee! »
16. Dezember 2010, 23:40
Wer ist Doratella wirklich?
Wie abgemacht, läutete es kurz vor sechs an der Haustüre der Schmuckerlis. Bill spurtete zur Tür und hielt mit stockendem Atem inne. Gggggggggggggggggrueziiiiiiiiiiii Doratella. Er traute seinen Augen nicht. Heute hatte Doratella schwarze Hosen an, darüber lange Stiefel mit spitzen Absätzen, einen roten Pulli und die Haare zu Zöpfen getrimmt, darüber eine Zipfelmütze, eine knallgelbe Skijacke und eine Handtasche als würde sie Perlen verkaufen. Hoi Bill, sagte Doratella - heute komme ich zum arbeiten. Möchte euch heute helfen alles fertig zu organisieren. Habe auch schon einige Ideen, wie wir das anstellen können. Schupste ihn wie zufällig zur Seite und trat ein. Mich hochrotem Kopf rief Bill nach drinnen, Doratella ist da! Freudestrahlend kam Susanne aus der Küche und begrüsste die hübsche Frau. Schön, dass du schon so früh kommst, hast du schwon was gegessen? »
16. Dezember 2010, 00:00
Gruezi, ich bin's S'Christchindli
Bill verschlug es beim öffnen der Tür erstmal die Sprache. GRRRuezi, waas möchted Sie???? Ich bin's S'Christchindli, sagte die kurvenbetonte Blonde an der Tür, darf ich reinkommen? Bill blieben förmlich die Worte im Munde stecken. Vater rief, wer ist da, Bill? S'Christchindli! Vater traute anscheinend den Worten Bill's nicht und kam selber in den Hausgang. Potzblitz und Donnerhagel. Wer sind denn Sie? Ich soll einen schönen Gruss sagen und Papi sagt, sie seien eine komplett ausgeflippte Bande. Wer sagt das? Papi, er hat mich angerufen und von der Waldweihnacht im Weidli erzählt. Er ist ganz aus dem Häuschen und freut sich unheimlich und er soll dann noch den Weihnachtsmann spielen und ich eben das Christchindli. Katzenberger? Ja, genau - dann sind sie..... Donatella. Dass ist aber eine Überraschung. Kommen Sie herein, sie sind herzlich willkommen. »
15. Dezember 2010, 12:32
Arbeit in der Stadt - Prokurist Schifferli redet zu den Bedürftigen
Zurück in der Stadt, gibt es für Familie Schmuckerli viel zu tun. Die Kinder müssen nun exakt alles Spenden zusammentragen. Die Esswaren natürlich erst kurz vor der Abreise am 23. - damit alles frisch bleibt über die Festtage. Prokurist Schifferli hat im Wohlfühlhaus von Pfarrer Würmli einen Vortrag. Was ist der Sinn eines gemeinsamen Weihnachtsfestes. »
13. Dezember 2010, 23:49
Wo sind Sämi und Blessli?
Haben wir wirklich nichts vergessen?
So sassen sie beim Mittagstisch oder verlängerten Brunch noch gemütlich beisammen. Verdächtig ruhig war es schon. Die beiden wo bei solcher Gelegenheit immer auf sich aufmerksam machten - Sämi und Blessli waren wie vom Erdboden verschwunden. Wo waren sie nur? Bill, gehst du nich mal draussen schauen, wo die Viecher eigentlich sind, sagte Alfred. Kommt mir nämlich irgendwie spanisch vor. »
13. Dezember 2010, 17:28
Der grosse Gemeinschaftsraum wird zum Festraum
Noch bis spät in die Nacht diskutierten die Schmuckerlis und ihre Gäste, wie sie jetzt weiter vorgehen wollten. Viele kleine Details tauchten auf und dafür mussten Lösungen gefunden werden. So musste man auch genug früh die Heizung einschalten. In der umgebauten Scheune funktionierte die mit Holz und Holz muss man verbrennen. Dazu muss man dass geschichtete Holz vor der Scheune auch zum Ofen tragen. Dieser Holzofen, war im hinteren Teil untergebracht. Er heizte gut, brauchte aber dafür natürlich seine Zeit. So redeten und redeten sie bis tief in die Nacht hinein. Erschöpft und müde gings zu Bett. »
11. Dezember 2010, 23:17
Der Festplatz ist schon hergerichtet
Ist Rinaldo Katzenberger doch ein Zauberer?
Während Susanne das Essen zubereitet, Markus den grossen Tisch in der Stube deckte und allerschönste Servietten hinlegte, marschierte die Gruppe gegen den Wald. Voraus Katzenberger mit gewandtem Schritt. Hin und wieder hörte man - soso - oh - soso. Gut hundert Meter vom Haus entfernt entschwanden sie im Wald. Nach weiteren hundertfünfzig Metern kamen sie an die Lichtung und......alle blieben mit weit offenen Mäulern stehen. Da hatte doch tatsächlich jemand bereits den Platz zugerichtet. Wo es nass und feucht war lag Sägemehl und es stand eine grosse Krippe für Tiere da, gefüllt mit edelstem Futter. Ein wunderschönes Bäumchen stand fast in der Mitte des Platzes. Na, wie gefällt euch dieses Plätzchen?????? »
11. Dezember 2010, 08:09
Katzenberger läuft zur Hochform auf......
Ein Wochenende auf dem Weidli
Nun war es also wieder soweit. In der Stadt herrschte grosse Hektik, Menschen waren mit Paketen unterwegs, die Kaufhäuser waren gerammelt voll. Kaum ein Durchkommen. Die neue Beleuchtung leuchtete in den schönsten Farben, nur schade sagte Susanne zu ihrem Mann Alfred, dass sie daran gespart haben. Ich hab es gelesen, sagte Alfred - der Architekt und der Informatiker sind bitter enttäuscht daüber, was aus ihrer Computer Animation geworden ist. Nur gerade das Nötigste hätten sie gekauft und nichtmal für Reservölampen hätte es gereicht. Schade, wirklich schade. Susanne und Alfred wollten es sich trotzdem nicht nehmen lassen mal einen Abendspaziergang zu tätigen. Blessli gefiel es in diesem Menschenkäuel nicht so gut. Er war nervös, zog an der Leine und war ungeduldig. "Ja Blessli, morgen geht es wieder aufs Weidli hinauf, da kannst du dann mit Sämi umherrasen." Blessli spitzte seine Ohren und schaute freundlich - wie er es verstehen würde. Beim Globus nahmen sie sich einen heissen Punsch und liessen den Wahnsinn Weihnachten an der Bahnhofstrasse vorüberziehen, mit ihren Gedanken an der kommenden Waldweihnacht, die alles in den Schatten stellen- und vielen, vielen arme Menschen ein unbeschreibliches Glück und Freude bereiten würde. Es waren noch genau zwei Wochen - zwei Wochen voller Arbeit. "Ich bin so glücklich, Alfred, dass ich das machen darf - ich auch.....lächelte Alfred und gab seiner Frau einen Kuss auf die Backen. Blessli blinzelte hinau und wedelte mit seinem Ringelschwänzchen. Gut so, Blessli - braves Hundchen. So, jetzt machen wir noch einen Umweg, so kann Blessli noch spazieren gehen. »
10. Dezember 2010, 07:23
Prokurist Schifferli bei Pfarrer Würmli
Für Prokurist Schifferli war heute ein besonderer Tag. Er durfte in Mission Weihnachten auf dem Weidli mit Pfarrer Würmli wichtige Details besprechen. Telefonisch hatte er sich bereits mit Pfarrer Würmli auf ein paar Punkte festgelegt, so wollte man heute direkt mit den Kandidaten sprechen und sie fragen, wie sie dem Weihnachtsausflug gegenüberstehen. Keine leichte Aufgabe, wenn man weiss was da alles für Schäfchen im grossen Haus bei Würmlis wohnten. »
09. Dezember 2010, 01:54
Ein lustiges Konzert
Heute also treffen sich die Musiker zu ihrer ersten Probe. Ob es klappt, ob es auch sich auch gut anhört? Bill hatte noch Herr Wipfli den Musiklehrer in der Schule gefragt und der hat ihm die Adresse von Elvira gegeben, die spiele Dudelsack. Wauhhh! Dudelsack, dass hört sich ja toll an! meinte Bill. Spielt sie auch gut? Fantastisch, sagte Herr Wipfli. Sie spielt schon Jahre. Wie sieht denn jetzt Euer Orchester aus? Zwei Gitarren, 1 Trompete, 1 Handorgel und jetzt eben wenn es funktioniert den Dudelsack. - Ich werde ihr persönlich telefonieren versprach Herr Wipfli, vielleicht bringt sie ja noch ihren Bruder mit, der spielt so viel ich weiss Saxophon. Danke, Herr Wipfli. Bill konnte es kaum glauben. Was waren das für Nachrichten. »
08. Dezember 2010, 10:21
Organisieren geht über studieren
Familie Schmuckerli vor einer grossen Aufgabe
Geschlafen habe letzte Nacht alle unruhig. Gross ist die Aufgabe, die sie sich da aufgehalst haben. Jedenfalls kommen alle mit einer ziemlich müden Birne die Treppe hinunter. Die Einen leise - die Anderen mit Getöse und manchmal auch klapprigen Schritten. Vater Alfred ist heute spät drann und kann nur schnell den Kaffee schlürfen. Bill, Heidi und Sophie müssen in die Schule, obwohl ihnen eigentlich die Aufgabe des Organisators im Moment besser passt. Doch Schule muss sein und so sitzen sie alle ziemlich ruhig am Tisch. Bill macht ein paar Notizen. Mutter Suasanne bringt das Morgenessen und meint: "Ziemlich komische Runde heute, was ist denn los?" Oh Mutter, sagt Bill, wir haben fast die ganze Nacht über das organisieren gebrütet. Dass ist ja schrecklich. Da sieht man erst, was für Arbeit noch vor uns steht. Ja, ja, liebe Kinder das gehört halt auch dazu. Aber keine Angst wir arbeiten ja alle gemeinsam am Projekt und gemeinsam sind wir ja bekanntlich unschlagbar - hey Bill? Klar Mama. »
06. Dezember 2010, 23:52
Im Alltag
Familie Schmuckerli ist nach einem aufregenden aber strengen Wochenende zurück in der Stadt. Der Tagesverlauf hat wieder seinen gewohnten Rythmus genommen. Spophie geht ins Gymi, Markus in die vierte Klasse und Bill und Heidi sind ebenfalls im Gymnasium. Bill hat am Montag sofort seine engsten Freunde informiert und die sind begeistert. Wauh!! Heirassa! Das wird lustig. Wir machen mit. Sebastian, Emil und Mike dürfen sogar ihre Familien mitnehmen. Heidi hat ihre beste Freundin instruiert und auch die wird mit ihren Eltern kommen. Hilfe kann man immer brauchen. Jetzt gehts aber ans richtige planen, einkaufen und organisieren. »
06. Dezember 2010, 11:39
Bis tief in die Nacht
Mutter Susanne hatte eine ganz wunderbares Nachtessen auf den Tisch gezaubert. Rinaldo Katzenberger schnupperte mit der Nase wie sein Sämi. Mmmmmmmmmmmmmh, schmeckt dass gut. Ein feiner Rindsbraten, Kartoffelpüree, Bohnen und ein herzlicher Blumenkohlgrattin. Welch Festessen. Überhaupt, der als bekannt böse geltende Katzenberger war sehr lieb wenn auch wenig gesprächichig. Doch Susanne schien es nocht nicht aufgegeben zu haben und verwickelte ihn nach und nach in ein Gespräch. »
05. Dezember 2010, 11:01
En tolle Samstig Abig und der Besuch bei Zauberer Katzenberger
Während Mutter Susanne das Mittagessen zubereitete, machten sich Vater und die Kinder daran die umgebaute Scheine mit ihren 42 Sclafplätzen mal genauer unter die Lupe zu nehmen. Die Grosszügigkeit, mit der die Scheune ausgebaut worden war, überraschte sie dann schon etwas.Da haben ja viel mehr Platz als ich angenommen habe, meinte der Vater. Wenn jetzt noch genügend Decken vorhanden sind, dann könnten wir gar die Zahl auf 50 Bedürftige erhöhen. Zusätzlich noch mit 5-6 Betreuern besetzt, hätten die da ein wunderbares Zuhause über Weihnachten. Die gute Stimmung, endlich mal wieder etwas zu machen, dass einen grossen Sinn ergibt übertrug siich auf alle. Jetzt ging es ans Putzen, Fegen und Schruppen um den Schuppen ganz einfach auf Hochglanz zu bringen. »
04. Dezember 2010, 09:27
Siebentausend Franken und Geschenkgutscheine
Gegen Sechs waren bald alle zu Hause, nur Sophie fehlte noch, sie war beim Kalvierunterricht. Das Nachtessen der Familie Schmuckerli kam immer gemeinsam um viertel vor Sieben auf den Tisch. Im grossen Gang hing auch der Tischplan, wo jeder lesen konnte, wann und wo er anzupacken hatte. Bill war kein begeisterter Tischer - "Markus, willst Du Dir etwas verdienen?" Nein danke, kam es aus der Ecke, wo Markus einen Trickfilm im Fernsehen schaute. "Habe erst gestern geholfen - habe ganz einfach keine Lust." - Bill murmelte etwas und trug dann die Teller und die Bestecke in das Esszimmer, legte die schönen Servietten auf und ging so seiner "Lieblingsbeschäftigung" nach. Er drudelte so vor sich hin und hörte Vater plötzlich jubilieren. Juhu, Juhu, der Stiftungsrat ist in corpore einverstanden! - Eben hat mir Herr Fischbacher telefoniert, es klappt. Papa rief Markus wo liegt incorpore? D.h. doch gemeinsam oder zusammen - Markus, willst Du uns hochnehmen? Die Stimmung hatte schon vor dem Essen ihren Höhenpunkt. Wo ist Sophie? In diesem Moment kam die hübsche blonde Sophie zur Türe herein und fragte, was ist los, warum sucht ihr mich??? Der, der, der....alle riefen durcheinander, der Stiftungsrat hat zugesagt. Cooooooooooooooool!! rief Sophie. Ich hab auch eine Idee wie wir das Ganze angehen sollten, meinte sie. Wir fahren........ »
03. Dezember 2010, 03:08
Die Idee reift
Schon Nacht's rüttelte der Wind wie verrückt an den Fensterläden. De Strassenlaternen, die vor dem Haus wie Eissoldaten in der kalten Winternacht standen schüttelten sich und wogen im Wind hin und her. Schneetreiben hatte mittlerweile eingesetzt und der Schnee setzte sich tatsächlich bald auf der Strasse an. Nicht lange dauerte es und man sah überall orangblinkende Autos der Schneeräumung umherfahren. Wie wild kamen sie von allen Seiten. Im Haus an der oberen Sterngasse, dort wo eine grosse Lücke mitten im Stadtnetz klaffte - blieb alles ruhig. »
01. Dezember 2010, 23:53
Der Familienrat - Planung für Weihnachten
Der Winter ist eingekehrt. Draussen schneit es was es kann. Überall sei der Verkehr zusammengebrochen, sagt soeben die Frau in der Tagesschau. Da staunt man mal wieder, wie so ein bisschen Schnee die Welt verändern kann, sagt Vater Alfred gutgelaunt. Seht, wie wir mittlerweile von unserem Pünktlichkeitswahnsinn abhängig sind, meint Bill. Ja, ja, sagt da der neunjährige Markus: "Meine Eisenbahn, hat da keine Probleme und grinst." So, jetzt ist es Zeit, dass wir einmal über unser weiteres Vorgehen reden, habt ihr alle Ideen?..... »
01. Dezember 2010, 00:22
Juhu! - Es wird bald Weihnachten
Es war bereits Dunkel als Vater von seiner Arbeit bei der Kürzelbank nach Hause kam. Alfred, arbeitete schwer als Angestellter im Hausdienst dieser Bank - keine fünf Minuten vom Haus der Schmuckerlis entfernt. Eigentlich konnte er sich diese Wohnlage inmitten der grossen City von Zürich überhaupt nicht leisten. Der reiche früh verstorbene Onkel Alfred hinterliess der Familie ein unglaublich grosses Vermögen mit der Bedingung - ins Haus oberhalb der Bahnhofstrasse einzuziehen. Für Blessli den Hund nicht unbedingt die Ideallösung, doch wenigstens war rund ums Haus genügend Platz um am Zaun entlang zu rennen. Trotzdem.... »
29. November 2010, 22:28
Die schönste Weihnachtsgeschichte
Kennen Sie den Zauberwald? - Die schneeverwehten Hügel und die hellen Waldlichtungen? - die heiligen Feen und die Geschichte vom Christkind? - Kennen Sie Markus und Sophie? Bill und Heidi? Oder gar den lieben Zauberer vom Katzenberg und seinem Hundchen Schmusikund? Machen Sie jeden Tag ein Fensterchen auf und geniessen Sie die spannenden Vorweihnachtstage der Familie Schmuckerli. »





