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16. Januar 2012, 20:45
Eis ist zu dünn: Der 28. St. Moritz Polo World Cup on Snow 2012 kann nicht durchgeführt werden
St. Moritz, 16. Januar 2012 – Aufgrund der zu dünnen Eisdecke des St. Moritzersees hat die Seekommission von St. Moritz den Entscheid gefällt, den See für den Aufbau der Infrastruktur nicht freizugeben. Das Risiko, dass das Eis einbrechen könnte, ist zu hoch. Zum ersten Mal in der 28-jährigen Turniergeschichte muss der St. Moritz Polo World Cup on Snow aufgrund der Wettersituation abgesagt werden.
St.Moritz, 16.1.12 Red. (mk) Nach den verschiedenen Belastungstests der Eisdecke des St. Moritzersees sind die Sicherheitsexperten heute zum Schluss gekommen, den See für den Aufbau der nötigen Turnierinfrastruktur aus Sicherheitsgründen nicht freizugeben. Die Vorschriften zur Benutzung der Eisfläche sind strikt: Das Eis darf auf dem gesamten See nicht dünner als 20 Zentimeter sein. Jeder Quadratmeter muss bis zu 350 Kilogramm tragen können. Sind diese Faktoren nicht gegeben, können auf dem See keine Bauten aufgestellt werden. „Wir haben bis zum letzten Moment gehofft, dass sich die Wettersituation noch ändert und ein paar eiskalte Nächte den See genügend gefrieren lassen. Leider hat uns Mutter Natur im Stich gelassen“, sagt Bernhard Pöllinger, Head of Sports and Infrastructure der St. Moritz Polo AG. Zum ersten Mal in der 28-jährigen Turniergeschichte muss der St. Moritz Polo World Cup on Snow sowie das dazugehörende Rahmenprogramm abgesagt werden. Es ist für Veranstalter, Sponsoren, Partner und Sportler eine grosse Enttäuschung, da bereits viele tausend Arbeitsstunden in den World Cup investiert wurden. „An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an unsere Sponsoren Cartier, Deutsche Bank/Sal. Oppenheim, Ralph Lauren und BMW für die gute und inspirierende Partnerschaft“, sagt Urs E. Schwarzenbach, CEO der St. Moritz Polo AG.
Keine gleichwertige Alternative zum See
Bis heute waren die World Cup Vorbereitungen in vollem Gang. Der Zeitplan konnte optimal eingehalten werden und alle Involvierten waren bereit, um mit dem Aufbau der Zeltstadt auf dem See starten zu können. Als sich abzeichnete, dass der See langsamer als in anderen Jahren zufriert, wurden vom Veranstalter verschiedene Alternativen zum See geprüft. Doch kein Plan B überzeugte. „Der St. Moritzersee ist als Austragungsort weltweit einzigartig und es gibt auf die Schnelle keinen adäquaten Ersatz“, erklärt Urs E. Schwarzenbach.
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