- Archive 2009-11
- Weihnachtsgeschichte
- Weihnachtsgeschichte 24
- Weihnachtsgeschichte 23
- Weihnachtsgeschichte 22
- Weihnachtsgeschichte 21
- Weihnachtsgeschichte 20
- Weihnachtsgeschichte 19
- Weihnachtsgeschichte 18
- Weihnachtsgeschichte 17
- Weihnachtsgeschichte 16
- Weihnachtsgeschichte 15
- Weihnachtsgeschichte 14
- Weihnachtsgeschichte 13
- Weihnachtsgeschichte 12
- Weihnachtsgeschichte 11
- Weihnachtsgeschichte 10
- Weihnachtsgeschichte 9
- Weihnachtsge. 8
- Weihnachtsgeschichte T7
- Weihnachtsgeschichte T6
- Weihnachtsgeschichte 5T
- Weihnachtsgeschichte 4T.
- Weihnachtsgeschichte Teil 3
- Weihnachtsgeschichte Teil 2
- Weihnachtsgeschichte Teil 1 - 1.Dezember 2010
- Weihnachtsgeschichte
- News 2011
- Motocross
- Worte zum neuen Tag
- Tourismus und Sport
- Winter 2010-11
- Stimmungsbilder
- Sportpolitik
- D'Schwiiz
- Ironman - Triathlon
- Schweizer Sportreportagen 2010
- News us der Schwiiz 2010
- Produkte Test
- MIR SIND FRÜNDLI MITENAND
- Motocross Sport 2010
- Radsport Schweiz
- Gruezi Schwiiz Magazin 2010
- Wintersport
- Polo St.Moritz 2010
- Der Sport-heute.ch Daily
- Gruezi Schwiiz 2009
- Reportagen 2009
- Radsport Schweiz 2009
- Rennbahn Oerlike 09
- Triathlon - Ironman 2009
- Sixdays Zürich 09
- Boxen
- Schwingen
- Schwiizer Musig
- Schwiizer Film
- Kino Filme
- Wintersport 09
- Miezen-Räder und Boliden
- Pfiffigi Schwiizer!
- Allerlei us der Schwiiz
- Schweizer Stimmungsbilder 2009
- Reise i der Schwiiz
- Grad über d'Grenze
- Touristen Info Schweiz
- Der besondere Ferientipp
- Empfehlungen










20. Dezember 2010, 23:27
Hoch oben auf dem Weidli
Eine fast unheimliche Fahrt durch den tiefverschneiten Wald
Bauer Moser fuhr mit Susanne und den vielen Gepäckstücken voraus. Einige Sekunden später machten sich auch Rinaldo Katzenberger, seine Tochter Doratella und die Kinder auf den Weg. Die Fahrt führte durch eine wunderschöne Winterlandschaft - zuerst noch an den letzen Häusern des Weilers Holznach vorbei um dann endgültig in die verlassene und einsame Gegend des Saltoner Waldes einzubiegen. Vorher musst aber noch die Mäge, das kleine Flüsschen überquert werden. Die schöne Holzbrücke hatte bereits ihr winterliches Kleid angezogen. Schneeweiss präsentierte sie sich im Lichte der Sonne und des eiskalten Wasser des Mägeflüsschens. Zauberhaft nicht? Doratella schaute nach hinten und dabei blitzten ihre Augen wie die einer grossen Meisterin. Markus war schon ganz bange und Bill dachte dabei über so manches nach. Wer war nur diese Doratella, wer war doch nur dieser alte Katzenberger - ist ja eigentlich komisch, wir kommen schon Jahre hier hinauf, inklusive Winter und haben von den beiden noch nie etwas gehört, verschweige den gesehen. Während er so in Gedanken versunken war ratterte die Schneehexe von Katzenberger mit ihrer Last den Berg hoch. Ja sogar Rehe sah man von weitem und ganz hinten stand ein Hirsch, Hasen einen ganzen Haufen - komisch, wenn wir mit Vater durch den Wald hier hinauf fuhren, haben wir nie so etwas gesehen. Katzenberger redete auch mit den Tieren - Ja, ihr Lieben, wir wollen nur hinauf ins Weidli - sehe euch ja bald dort oben. Etwas unheimlich hörte sich dass alles schon an, wenn man ja auch den Verdacht hatte, das die Beiden dort vorne mehr Geheimnisse in sich trugen als der Präsident der Kantonalbank.
Brüttisellen, 21.12.10 mk (mk) Langsam knatterte Katzenbergers Schneehexe den Berg hinauf. Man merkte, dass die Last mehr als genug war und man meinte auch aus dem schnaufen und rattern heraus zu hören, wie sie sagen würde "seit ihr verrückt ihr Deppen!" - Rinaldo Katzenberger war ein schlauer Fuchs und er wusste auch ganz genau wie er vorteilhaft den steilen Waldhang hinauf kam. Geschickt lenkte er sein Gefährt durch den dichten Wald wo nur hin und wieder Sonnenstrahlen durchscheinen konnten und genau bei so einer Sonnenlichtung schaute Doratella zurück und Bill meinte eine Fratze des Grauens zu sehen, er konnte sich das durchaus aber nur eingebildet haben. Es fröstelte ihn auf einmal. Markus schlotterte am ganzen Leib, Sophie und Heidi blickten ängstlich nach vorne. Dann.....nach gut dreissig Minuten schossen sie mit einem gewaltigen Ruck wieder aus dem Wald in den tieferen Schnee und sahen schon von weitem das Weidli vor sich.Ufffffffff.....geschafft, sagte sich Bill und war sichtlich erleichtert wieder im offenen Gelände zu sein.
Die paar Tage ohne Schneeräumung hatten dem Vorplatz auf dem Weidli recht zugesetzt. Fast ein Meter Schnee lag da und man musste sich schleunigst daran machen, den Platz frei zu bekommen. Katzenberger warf Bill eine Schaufel zu und beide begangen den Schnee beiseite zu schaufeln und sich einen Weg zu den beiden Gebäuden zu bahnen. Bauer Moser war bereits daran die Lebensmittel in die Voratskammer zu bringen und Susanne schaltete den Strom im Haus und im Nebengebäude ein. Sollte es mal keinen geben, so hatten beide Gebäude ein Notagregat. Die Heizungen wurden ja sowieso mit Holz betrieben. Moser schickte sich auch an draussen auf dem Hof zu helfen um endlich einen freien Vorplatz zu erhalten.
Doratella begab sich zu Susanne und half ihr beim Kochen. Alle hatten ja nach der Reise Hunger. Nach ein paar Schaufelbewegungen kam es Moser aufeinmal in den Sinn, er musste ja noch den Rest an Lebensmitteln holen. Mit seiner Schneevespa und seinen zwei Anhängeschlitten stob er kurze Zeit später davon um unten den Rest zu holen.
Als Katzenberger und Bill Schnee weggeschaufelt hatten, konnten sie den Rapid aus der Scheune ziehen, der hatte nämlich einen Pflug dran und so innert 10 Minuten den Platz räumen. Komm Bill, wir pfaden gleich mal den Weg noch bis zum Wald - soll ja nicht eine Eisbahn werden. Mit dem Rapid voran räumten sie das Strässchen hinüber zum Wald einmal hin und einmal zurück, sollte genug Platz geben um gemütlich zu laufen. Als sie drüben waren machte Katzenberger eine Bewegung dort hin, wo der Lagerplatz war. Wollen wir mal nach dem Rechten sehen? Bill musste natürlich ja sagen, obwohl im nicht danach zumute war. Keine zwangig Meter vom Waldrand entfernt war ja die Stelle, wo sie alle feiern würden. Er traute seinen Augen nicht, da hatte doch jemand Bänke aufgestellt. Er schaute Katzenberger mit seinen tiefschwarzen Augen an. Du??? Ja, ich. Fabelhaft sagte Bill. Und die Weidestelle?? Ich....und das Häuschen....Ich...und ....und.....Ich, sagte Katzenberger und grinste. Jetzt müssen wir dann nur noch den Schnee von den Bänken fegen die Feuerstelle vom Schnee befreien und einigermassen den Platz herrichten, so sind wir da in ein-zwei Stunden fertig. Machen wir doch übermorgen oder? Bill nickte und drückte Katzenberger die Hand. Heimlich dachte er, ob dies nur mit rechten Dingen hier zugegangen ist?
Alle trafen sich im Haus zum Zmittag. Unterdessenn war Moser mit dem Rest auch angelangt und hatte bereits alles im Haus verstaut. Wollt ihr eigentlich eine Armee einladen und ungefähr 2 Monate bleiben?? Man kann nie wissen ob wir eingeschneit werden und nicht mehr ins Tal können bemerkte Doratella mit Augenzwinkern und schaute Bill an. Äh,Ah..ja vielleicht meinte Bill.
Die feine Gemüsesuppe, die Mutter Susanne auf den Tisch stellte roch fantastisch und dazu gab es die obligaten grünen Würste vom Metzger Hämmerli. Das frische Brot habe ich noch unten im Dorfladen bekommen. Die backen ein herrliches Brot. Eine lustige Runde nahm das Mittagessen ein. Ein lustige Runde war so begeistert von ihrem Tun, dass es ihnen auch nichts ausmachte, viel zu leisten - mehr als gewöhnlich. Und am Freitag war es ja soweit. Bill's Handy klingelte - ja, gut, super, klar - ich sag dir noch wann. Soeben hat Elvira angerufen sie wird morgen so um zehn mit Bruder Sebastian und ihren Eltern am Parkplatz sein. Herr Moser holen sie sie vier? Schon notiert.
Nach dem Essen machten sich Heidi und Sophie daran die Päckchen für die Bedürftigen zu machen, während Katzenberger weiter Holz hackte und Markus und Bill im Nebenhaus zum rechten schauten. Sie sorgten dafür, dass alle Getränke in den Kühlschrank kamen. Wo war aber Doratella? Sämi und Blessli tobten sich erneut im tiefen Schnee aus und jagten einander nach. Blessli kugelte sich wie üblich den Hang hinunter und Sämi kam in grossen Sprünge nach. Wo war jetzt Doratella?
Aufregung im Weidli
Mittlerweile war es drei Uhr Nachmittags - von Doratella noch immer keine Spur. Der alte Katzenberger wurde unruhig: "Wo ist den dieses Hexending wieder hin?" Markus duckte sich bei Hexending und Bill und Heidi schauten sich sorgenvoll an. Katzenberger blickte in die Runde, komm Bill wir gehen sie suchen. Sämmmmmmmmmmmmiiiiiiiiiii-Blessssssssssssssliiiiiiiiiiiiiiiiiii! Sie montierten die Schneeschuhe, den ohne war hier oben nicht viel anzufangen, der Schnee war tief - mindestens einen Meter und es war auch gefährlich vom Weg abzukommen. Bill nahm Blessli an die lange dünne Lawinenleine und ebenso Sämiiiiiiii, der zwar komisch dreinschaute, als ihm Bill die Leine anklickte. So zogen sie los, Richtung Wald, in der Hoffnung Doratella irgendwo zu finden. Handyempfang war hier oben auch schwierig, wegen den vielen Ecken und Bergen war nicht überall Verbindung. Es hatte auf einigen Hügeln Empfangsantennen, die waren aber dennoch im Wirrwarr der Voralpen nicht immer nützlich.
Sie waren nun schon eine halbe Stunde unterwegs und sahen aufeinmal Spuren - spuren von Schneeschuhen, die kamen aber aus dem Wald und führten quer durch den Höhenzug des Älpligipfels. Pssssssssssssssst machte Katzenberger und sie staunten nicht schlecht. Da sass Doratella auf einem Baumstumpf und streichelte zwei Rehe. Bill fror es aufeinmal fürchterlich. Unheimlich, die redet mit Tieren, dachte er.......Dass ist der Hammer! Wenn ich das den anderen erzähle.....Sie schauten noch eine Weile zu, Blessli und Sämi verhielten sich ganz still. Die Rehe aber schauten in ihre Richtung und wutsch waren sie davon. Doratella erhob sich und kam direkt auf sie zu. He....Doratella wo steckst du?????rief der alte Katzenberger. Hier Papilein, hier....Ich war bei meine Tierlein.....im Zauberwald....Ist ja schon gut, wir haben uns solche Angst um dich gemacht. Sämi machte einen Sprung Richtung Doratella und Blessli kugelte hinter ihm nach.
Ach ihr beiden....Sie kam näher und man sah, dass sie sehr bedrückt war. Weisst du Papilein, ich habe wieder einmal mit den Tierchen geredet und sie haben mir allerhand trauriges erzählt. Es ist zum weinen. Ich habe aber alle zu uns am Freitag Abend eingeladen - holst du noch drei vier Ballen Heu herauf Papilein? Ja, schon gut. Oh! Bill ist ja auch da, hast du dir wegen mir Sorgen gemacht? Bill lief an wie ein extra rot gefärbter Apfel. Ja, er hat uns alle darauf aufmerksam gemacht, dass du nicht mehr da bist....log der alte Katzenberger und grinste....Oh, dass ist aber lieb und sie gab Bill einen Kuss auf die Wange! Danke! hauchte sie ihm ins Ohr. Bill wusste nicht was eben an ihm vorüber gefahren war, ob es ein Traum,die Wirklichkeit oder ein Alptraum war. Bill, gehts dir noch gut? fragt Doratella....Komm, wir gehen zurück. Sie nahm ihm am Arm und mit Schneeschritten gings retour Richtung Weidli. Danke Papilein, grosser Zauberer, sagte sie unterwegs und Bill zuckte zusammen. Was haben die beiden nur für Geheimnisse, was für welche?
In Bill drehte sich alles, wie verzaubert wanderte er die letzten hundert Meter zum Weidli zurück. Susanne erwartete die Gruppe bereits und war sehr ängstlich. Als sie Bill sah, musste sie lachen - bist du verzaubert worden? Bill lief abermals rot an und fragte ganz nervend, wieso, wieso, wieso? Heidi und Sophie standen ebenfalls da und mussten lachen...weil du auf deiner Backe einen Lippenmund abgezeichnet hast........Solche Tomaten wie sie Bills Gesicht ausdrückten gab es die gesamte Saison nicht und auch in Treibhäusern waren solche kaum so zu züchten - so wie Bill jetzt aussah. Hat viel Ähnlichkeit wie Doratellas Pulli, alle grinsten...ein so schönes rot!
Doratelle ging wie nichts wär ins Haus, legte sich aufs Sofa und blätterte in einer Zeitschrift. Und doch, zwischen den Seiten schaute sie mit klarem, Feen ähnlichen Blick zu Bill hinüber. Hatte sie etwa ihren Prinzen entdeckt?
Lesen Sie morgen: Es gibt viel zu tun.....
Leserkommentare (0) »


