Samstag, 26. Mai 2012, 18:25:55 Uhr

09. Dezember 2010, 01:54

Ein lustiges Konzert

Heute also treffen sich die Musiker zu ihrer ersten Probe. Ob es klappt, ob es auch sich auch gut anhört? Bill hatte noch Herr Wipfli den Musiklehrer in der Schule gefragt und der hat ihm die Adresse von Elvira gegeben, die spiele Dudelsack. Wauhhh! Dudelsack, dass hört sich ja toll an! meinte Bill. Spielt sie auch gut? Fantastisch, sagte Herr Wipfli. Sie spielt schon Jahre. Wie sieht denn jetzt Euer Orchester aus? Zwei Gitarren, 1 Trompete, 1 Handorgel und jetzt eben wenn es funktioniert den Dudelsack. - Ich werde ihr persönlich telefonieren versprach Herr Wipfli, vielleicht bringt sie ja noch ihren Bruder mit, der spielt so viel ich weiss Saxophon. Danke, Herr Wipfli. Bill konnte es kaum glauben. Was waren das für Nachrichten.

Brüttisellen, 9.12.10 mk (mk) Um Fünf am Abend fand die erste Probe statt. Für Elvira war die Zeit etwas knapp, doch auch sie fand sich gegen fünf im Haus der Familie Schmuckerli ein. Natürlich freudig begrüsst von Blessli, der etwas mit Sorge, ihren Dudelsack betrachtete. Was war denn das? Susanne hatte alles vorbereitet. Im grossen Bastelzimmer hatte sie alles auf die Seite gestellt, Stühle hineingestellt und so den idealen Musikraum daraus gemacht. Titze Tatze machte es sich gleich im Zimmer gemütlich, nichtsahnend was da noch kommen könnte. Blessli flirtete mit Elvira. Was ist denn das für eine?

So allmählich drudelten alle ein. Markus pustete gleich in einer Lautstärke los, dass Blessli und Tietze Tatze verschwanden. Alarm, Alarm rief Bill. Blödian, ich probiere nur aus sagte Markus. So sassen sie nun im Halbkreis im Zimmer und beschlossen erstmal, was sie überhaupt spielen wollten. Zwei - drei Lieder zum mitsingen. Bill übernahm die musikalische Leitung.

Also was wollen wir den spielen, d.h. was können denn alle singen? Oh du Fröhliche wird sicher dabei sein nicht, sagt Sebastian. Kannst du das auf dem Dudelsack, Elvira? Klar. Sie spielte gleich die ersten Takte. Blessli steckte bei den Tönen kurz den Kopf durch die Tür und verschwand so schnell wie er gekommen war. Bernhard mein Bruder wird zur nächsten Probe auch kommen und sein Saxophon mitnehmen. Ich werde für alle noch für die drei Lieder ein Arrengement schreiben, dass es auch klappt. Heidi, du hast so eine schöne Stimme, du musst unbedingt singen. Elvira wusste es, denn sie studierte Musik. Man hielt viel auf ihr und sagte ihr eine grosse Karriere voraus. Den Dudelsack spielte sie aber aus Vergnügen, Vater war Schotte und wollte unbedingt, dass sie dieses wunderbare Instrument lernte.

Susanne besprach währendessen mit Vater in der Stube das Weitere. Hast du dies, hast du das, könnte man dies oder das. Langweilig wurde es beiden nicht dabei. Es klopfte an die Tür. Wer ist denn das???? Wir haben doch mit niemandem abgemacht, oder?? Nein, meinte Susanne. Sie ging zur Tür und staunte. Herr Schifferli??? Sie konnte kaum sprechen. Sie!"Ja, ich. Sie müssen entschuldigen. Es lässt mir aber keine Ruhe. Ich möchte Sie nämlich was fragen." Ja kommen Sie rein Herr Schifferli. Alfred, Herr Schifferli ist da. "Oh, wer spielt denn so schön Weihnachtslieder?" Die Kinder üben mit ihren Kollegen für den Weihnachtsaben." Aha. Ja, mhh.äh, ich wollte fragen,wissen sie, meine Frau und ich sind ja alleine und wir dachten....äh, mmmh. wir könnten doch mithelfen und auch mitkommen. Ja, was! Sie meinen dass aber nicht im Ernst? "Doch, doch Frau Schmuckerli. Wir möchten wirklich auch mithelfen." Alfred, wo steckst du? Herr Schiff....Ja, wer ist denn da, ruft Alfred. Gruezi Herr Schifferli - kommen Sie in die gute alte Stube. "Ja gerne."

So erzhählte Herr Schifferli, dass er wirklich von ganzem Herzen dabei sein möchte. Er könne auch anpacken und dies nicht nur am Schreibtisch. Wie sehr er sich nach einer schönen Weihnacht freue. "Wissen Sie, wir sind nur noch zu Zweit. Die Kinder sind längst ausgeflogen und kommen immer über Neujahr zu uns. Dass wäre das Allergrösste für uns beide." Herr Schifferli, Sie sind der Mann für alles, solche Menschen wie Sie können wir gebrauchen. Wir suchen noch jemanden der mit Pfarrer Würmli alles vorbereitet, so dass die armen Menschen auch im Weidli ankommen. Wäre das was für Sie? "Ja, genau so habe ich es mir vorgestellt." - meinte Herr Schifferli. "Ich werde mich Morgen gleich mit Pfarrer Würmli in Verbindung setzen." Super. Dann gehen wir zu unserem Terminplaner im Gang und tragen Sie mal ein. Herr Schifferli staunte, wie glatt schon alles organisiert war. Wollen Sie zum Znacht bleiben? "Oh, gerne!" -

Die Kinder übten in der Zwischenzeit weiter - Markus traf nicht immer die Töne mit seiner Trompete, doch Übung macht ja bekanntlich den Meister. Die Anderen lachten und scherzten. Elvira verlangte ihrem Dudelsack alles ab, im Gegenzug der Dudelsack ihr auch. Heidi hatte eine wunderbare Stimme und sang Oh du Fröhlich. Herr Schifferli musste sich die Tränen aus den Augen wischen. Soooooooooooooo...schöööööööööööööön. Das werden die schönsten Weihnachten aller Zeiten. Susanne war jetzt in der Küche engagiert und bereitete das Nachtessen vor. Ist's recht Herr Schifferli, wir machen ein Fondue? Oh ja, wie schön. Wo bin ich denn blos hingekommen? Bei Schmuckerlis - Herr Schifferli. "Lassen wir das Sie. Ich bin der Anton. Pasta." Ich bin die Susanne und ihn kennst du ja. "Ja klar, den besten im Hausdienst wird man nicht so schnell vergessen. Ich bin der Anton - Alfred." Aber da wollte noch einer das Du machen. Wau - Wau-Wau. Ja wer bist denn Du??? Dass ist der Blessli. Sophie gehst du vor dem Znacht noch mit Blessli Gassi? Ein Abend der fast nicht enden wollte, hatte soeben seinen Lauf genommen. Die Weihnachtsfeier hatte einen treuen und feinen Helfer gefunden Anton Schifferli war der ideale Mann dafür.

Lesen Sie Morgen - Pfarer Würmli hat Ideen......Herr Schifferli auch......

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