Samstag, 26. Mai 2012, 18:23:27 Uhr

08. Dezember 2010, 10:21

Organisieren geht über studieren

Familie Schmuckerli vor einer grossen Aufgabe

Geschlafen habe letzte Nacht alle unruhig. Gross ist die Aufgabe, die sie sich da aufgehalst haben. Jedenfalls kommen alle mit einer ziemlich müden Birne die Treppe hinunter. Die Einen leise - die Anderen mit Getöse und manchmal auch klapprigen Schritten. Vater Alfred ist heute spät drann und kann nur schnell den Kaffee schlürfen. Bill, Heidi und Sophie müssen in die Schule, obwohl ihnen eigentlich die Aufgabe des Organisators im Moment besser passt. Doch Schule muss sein und so sitzen sie alle ziemlich ruhig am Tisch. Bill macht ein paar Notizen. Mutter Suasanne bringt das Morgenessen und meint: "Ziemlich komische Runde heute, was ist denn los?" Oh Mutter, sagt Bill, wir haben fast die ganze Nacht über das organisieren gebrütet. Dass ist ja schrecklich. Da sieht man erst, was für Arbeit noch vor uns steht. Ja, ja, liebe Kinder das gehört halt auch dazu. Aber keine Angst wir arbeiten ja alle gemeinsam am Projekt und gemeinsam sind wir ja bekanntlich unschlagbar - hey Bill? Klar Mama.

Brüttisellen, 8.12.10 mk (mk) Nach einem ruhigen ja ungewohnten "Zmorge" machen sich die Kinder auf zu ihrem Tagesgeschäft - der Schule. Nur Markus bleibt, denn seine erste Stunde ist heute erst um Zehn. "Markus hilfst du mir?" - ruft Mutter aus der Küche. Keine Antwort, Markus hat sich bereits nach oben in sein Zimmer geschlichen. Nun ja, sagt Mutter für sich, er darf heute mal was für sich machen, ist ja sonst immer ein lieber Bub. "Ja wer kommt denn da? - Blessli, komm - ich lass dich mal schnell in den Garten raus - macht die Tür auf und schwupps ist Blessli draussen.

In der Schule

Bill und Heidi waren von ihrem Projekt so gefangen, dass sie in den Pausen kaum Zeit fanden, mit anderen zu schwatzen. Sie taten sich gleich zusammen und auch Sebastian kam. Hier konnten sie nocheinmal alles durchgehen, wie sie es anstellen wollten. Aber jetzt müssten wir zuerst mit Pfarrer Würmli sprechen. Er kennt ja seine "Herde" am besten. Es hat sicher auch solche die wollen nicht, meint Sebasian. Wartet, ich telefoniere im rasch, dann können wir nach der Schule mit ihm reden. Sebastian suchte sich ein ruhiges Plätzchen und rief Pfarrer Würmli an. Heidi hatte noch allerlei Ideen, wie man das Fest gestalten könnte. Also ich könnte ja die Handorgel mitnehmen, du spielst Gitarre,Sebastian spielt Gitarre, Sophie Violine und Markus Trompete. Das gibt sicher was. Proben müssten wir ja auch noch. Wir haben jetzt noch gut zwei Wochen. Ein bisschen kurz für alles, meinst du nicht, murmelt Bill. I wo, Heidi ist da ganz anderer Meinung.

Sebastian kommt wieder mit einem strahlen auf dem Gesicht zurück. Pfarrer Würmli ist begeistert. Er meint, dass sicher die meisten Leute mitwollten. Es wären so 52. Ohw! Dass sind aber viele. Bill staunt. Ja, Pfarrer Würmli wird heute beim Abendessen alle fragen. Dann können wir ja vielleicht morgen schon genaueres planen - sagt Bill.

Du, meint ihr, wir könnten heute nach der Schule mal eine Stunde proben mit der Musik? Ja klar. Also, wir treffen uns bei uns Zuhause und legen dann los. Nehmt Noten mit, wenigstens die, die ihr habt. So, Stille Nacht oder ähnliches. --Es hatte bereits geläutet und die Bande musste sich spüten ins Klassenzimmer zu kommen.

Vater Alfred konnte über Mittag bei Buchalter Bucheli im Büro das Budget weiter aufteilen und genaue Zahlen schreiben, damit nicht aufeinmal unliebsame Überraschungen auftraten. Er hatte ziemlich alles gut im Griff. Nach dem Telefon mit Carunternehmer Ruedisühli aus Schlieren war ihm schon viel wohler. Der Preis den Rüedisühli im machte war gut. 1000 Franken wollte er für die Fahrt und die SBB Reisechecks nehme er an Zahlung. Dass wären dann nur noch fünfhundertfranken in Bar. Toll. Er hatte ihn gleich gefragt, ob er auch mit nach oben kommen wolle aufs Weidli. Wieso nicht, hatte Ruedisühle geantwortet. Er sei ja seit zwei Jahren alleine, die Kinder in Amerika und die kommen erst aufs Neujahr zu Besuch, die Frau ist eben vor zwei Jahren gestorben. Dankend gerne.

So nahm der Tag seinen Lauf, es war streng doch heute Abend hätten sie sicher viel erledigtes auf ihrem Terminplaner im Hausgang einzutragen. Ob die Kinder auch so Erfolge feiern konnten?

Morgen. - Die Planung schreitet voran - ein lustiges Hauskonzert.....

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