Samstag, 26. Mai 2012, 18:22:38 Uhr

05. Dezember 2010, 11:01

En tolle Samstig Abig und der Besuch bei Zauberer Katzenberger

Während Mutter Susanne das Mittagessen zubereitete, machten sich Vater und die Kinder daran die umgebaute Scheine mit ihren 42 Sclafplätzen mal genauer unter die Lupe zu nehmen. Die Grosszügigkeit, mit der die Scheune ausgebaut worden war, überraschte sie dann schon etwas.Da haben ja viel mehr Platz als ich angenommen habe, meinte der Vater. Wenn jetzt noch genügend Decken vorhanden sind, dann könnten wir gar die Zahl auf 50 Bedürftige erhöhen. Zusätzlich noch mit 5-6 Betreuern besetzt, hätten die da ein wunderbares Zuhause über Weihnachten. Die gute Stimmung, endlich mal wieder etwas zu machen, dass einen grossen Sinn ergibt übertrug siich auf alle. Jetzt ging es ans Putzen, Fegen und Schruppen um den Schuppen ganz einfach auf Hochglanz zu bringen.

Brüttisellen, 5.12.10 mk (mk) Draussen schaufelte Bauer Moser Schnee. "Einen schönen Haufen gibt das." rief er. Moser war ganz bei der Sache und man sah es ihm an - b e g e i s t e r t! "Es hat noch zwei Schaufeln, wer kommt noch helfen" rief er in die Scheune. Bill kam heraus und packte mit an. Zusammen schaufelten sie nun den Platz frei, damit man auch ungestört zwischen den beiden Häusern hin und her pendeln konnte. Blessli wälzte sich im tiefen Schnee und kroch wie eine Robbe davon. Vater Alfred zählte in der Scheune mit Heidi und Sophie die Decken. zweihundert und vierunddreissig Stück sind da. "Wenn wir jedem zwei geben dann können wir 117 Leute hier hinauf nehmen, rief Frank." "Dass ist ein bisschen gar viel, für soviel Menschen reicht unser Budget nicht aus und schau du Schlaumeier, wo sollen die denn alle liegen"?, sagte Heidi.

Essen, Essen, Essen rief Mutter aus dem Haus. Stimmt, sagt Moser, es riecht ja fein, oh hab ich einen Hunger. Mutter hatte den grossen Esstisch hübsch gedeckt und in knapp einer Stunde ein ganz feines Essen hergerichtet. "Voilà, alles aus der Gefriertruhe!" Mmmmmmmh, Markus schien einen riesen Appetit zu haben. Au fein, Schnitzel gebraten mit Gemüse und Kartoffelstock. Lebhaft ging es zu. Die Luft hier oben schien grossen Appetit zu geben. Jedenfalls griffen alle beherzt zu und Markus schielte bereits ans Buffet hinüber wo eine frische aus der Gefriertruhe geholte Schwarzwälder stand. "Kann ich gleich ein Stück mitessen? Ich liebe doch Schwarzwälder." Du isst jetzt ganz schön mal das was auf dem Teller ist und nachher wird die Torte schön aufgeteilt, jeder bekommt sein Stück.

Während des Essens kam auch zur Sprache, ob man mal zum Katzenberger gehen wollte, um ihn zu fragen, wie er sich zum Projekt stelle. Vielleicht macht er ja auch mit, er kennt sich gut im Wald aus und wäre sicher eine grosse Hilfe. - "IIIIIIIHHH! Frank schrie:"Ich will nicht zum Zauberer!" Oh Frank, Katzenberg ist doch kein Zauberer, er ist nur ein etwas für viele, seltsamer Mann. Er lebt halt abgeschieden und alleine mit seinen Katzen und seinem Bless. Und wenn man ein bisschen anders ist, als die grosse Masse - da wird man gleich zum Spinner deklariert. So ist heute unsere verrückte Welt. Also, wer geht heute Nachmittag zu ihm rüber? Da kann man ja nicht rüberlaufen bei dem Schnee meint Sophie. Moser, würdest Du mit den Kindern fahren? Vater Alfred meinte nur, dann komm ich auch mit. Gut, dann fahren wir mit einer Schneevespa und einem Anhänger rüber. Es sind etwa zwei bis drei Kilometer, mann muss einen Bogen ums tiefe Tobel machen. Aber vorsichtig, man findet bei diesem Wetter den Weg kaum. Wenn nämlich Schnee liegt, ist es fast aussichtslos.

Kaum hatten sie die Schwarzwälder runtergeschlungen, den Kaffe getrunken und noch ein bisschen fachgesimpelt - da gings los. Bauer Moser fuhr die Schneevespa, hinten drauf Vater Alfred und im Anhängeschlitten sassen Bill und Heidi. Blessli rannte freudig nach. Die Fahrt alleine war schon abenteuerlich - wie's wohl dort drüben über dem Tobel aussah? Sie brauchten gut zwanzig Minuten und dann sahen sie keine hundert Meter entfernt das Haus von Katzenberger. Blessli war bereits da und begrüsste den Blessli vom Katzenberger der freudig bellte, ob dem Besuch. Er hiess nicht Blessli sondern Sämi. Und schon rief es aus dem Haus, wer ist da Sämi, geh schau!

Auf einmal stand er auf dem Hof, der komische und überall gemiedene Katzenberger. Übel sah er ja nicht einmal aus. Etwas schroff fragte er, was wollt ihr? Hallo Herr Katzenberger - begrüsste ihn Alfred. Gruezi, "Gottverdeckel, Sämi jetzt renn nüd immer am Miezeli na." rief Katzenber seinem Hund zu. Sämis Lieblingsbeschäftigung war es nämlich, genau Mietzeli herumzujagen. Sie neckte ihn auch immer. Ja..h äh...Herr Katzenberger, Rinaldo bitte. Ich heisse Rinaldo. Gut, und ich bin der Alfred. Und ich bin der Moser - ha, dich kenn ich schon, du bist der, der sich nicht getraut hat, sein Haus weiter oben zu bauen - hä. Ja genau der bin ich, sagte der verdutzte Moser. Ähhh, was wollt ihr? Ja Rinaldo dass ist so: Er erzählte ihm die Geschichte und man hörte nur immer so, so, so,soso.....Als Alfred fertig war sagte Rinaldo so, soso. Jaaaaaaaaah, und jetzt? Wir wollten dich fragen, du bist doch einer der sich hier oben auskennt, ob du die Vorbereitungen der Feier im Wald organisieren könntest, Platz suchen, Holz fürs Lagerfeuer bereitstellen, vielleicht ein paar Bänke zimmern zum draufsitzen und so. Und denn Schnapps muss ich selber mitbringen? Nein, nein wir haben dir auch ein Geschenk mitgebracht - Heidi bring es. Heidi erschrak, uih! Jetzt muss ich dem komischen Kauz noch das Geschenk überreichen. Rinaldo Katzenberger bedankte sich knapp. Ja...Äh Rinaldo, komm doch heute Abend rüber und wir können alles beim Nachtessen besprechen. Aha! soso.Aha, soso. Rinaldo überlegte, ...ja gut...probieren wir es, muss aber meiner Hesx zuerst einen Tritt versetzten. Du kannst natürlich Deine Frau mitnehmen, Hä?????? Meine Hexe ist die Schneehexe, wo ich im Moment Probleme habe, sie spinnt. Bin jetzt aber gerade beim Kräuter kochen, komme dann gegen Sechs. Und Sämi können Sie auch mitnehmen getraute sich Heidi zu sagen. Man kam noch nicht so recht draus aus dem Katzenberger, ein bisschen unheimlich war er schon aber sonst schien er gnz o.k zu sein. Bill hatte sich in der Zwischenzeit ein bisschen umgeschaut und grinste:" Der hat ja Gerümpel!" Aber Vater, der hat mindestens vier oder fünf Schneehexen. Der lackiert sie, die sehen unglaublich aus. Auf einer ist der Elvis gebrusht, auf der anderen die Monroe und James Dean habe ich auch gesehen. Wie man sich täuschen kann. Noch etwas! rief plötzlich Katzenberger. Das war wohl die Aufforderung zum gehen. Wo war aufeinmal Blessli. Da sahen sie ihn. Er und Sämi rannten rauf und runter und kugelten sich den Hang runter. So macht en sie sich dann wieder auf den Rückweg. Wie der Rinaldo Katzenberger wohl im dunkeln mit der Hexe diesen Weg fahren würde? Keine Angst meinte Moser, der fährt mitten in einer Vollmondnacht ob Winter oder Sommer mit seinem Pfupf durch die Nacht, der kennt jeden Kieselstein.

Ein Abend wie in kaum jemand vermutete

Gespannt wartete man auf die Vier bei Schmuckerlis. Blessli war natürlich zuerst da und bellte freudig. Ja Blessli was gibt es denn zu erzählen? Wau, Wu, Wau, Wau....... Doch schon kamen Alfred, Moser und Bill und Heidi um die Ecke gerast. Halloooooooooooooooooooooooooo...... Ihr glaubt es kaum - "Zauberer Katzenberger hat Euch Angst gemacht und fast verzaubert - gelle?" rie Markus ängstlich....Ach was, Rinaldo ist ein lieber aber halt etwas komischer Kauz aber sonst schon in Ordnung. IIIIIIIIIIIIIIIIIIIH, ich hab Angst. - Blödsinn Markus, der macht nichts, das wirst du heute Abend sehen. Was??? Ich schliesse mich ein!!

Wollen wir mal schauen ob er überhaupt kommt. So jetzt ab in die Küche und Mama helfen. Freiwillige vor..... Die ganze Familie war mit der Zubereitung des Nachtessen beschäftigt, Vater Alfred und Bauer Moser diskutierten noch, wie sie den Transport hier hinauf bewältigen wollten - als aus der Dunkelheit des nahen Wäldchen ein Knall nach dem anderen kam. Was ist da los, dort draussen? Erschrocken kamen die Kinder ins Wohnzimmer gerannt - "Habt ihr das gehört, sie schiessen.....Ich gehe mal schauen, meinte Alfred und stampfte in den Bergschuhen und im Skianzug nach draussen, die rote Zipfelmütze ganz tief ins Gesicht gezogen. Das Knallen hatte immer noch nicht aufgehört - im Gegenteil es kam immer näher, bis es plötzlich aufhörte. Man hörte von draussen Männerstimmen und dann ein Lachen... Wumm und die Tür ging auf, Vater kam mit Rinaldo Katzenberger herein......Ohw..............Markus versteckte sich, die Anderen blickten gespann zur Tür. Gruezi Herr Katzenberger. Gruezi, kam es kurz zurück. Mussten Sie durch den Kugelhagel von Jägern fahren? IWO! Meine Hexe spinnt seit Tagen. Aha.....Kann Sämi auch rein kommen? Ja, Klar sagte Susanne, die noch immer ihre Küchenschürze umgebunden hatte. Und Sämi kam, sah und frass gleich das Futter von Blessli. Verwundert schauten sich alle an, was war denn hier überhaupt los, soll das der böse Katzenberger sein?

Lesen Sie Morgen
Bis tief in die Nacht hinein und ein geruhsamer Sonntag...

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