- Archive 2009-11
- Weihnachtsgeschichte
- Weihnachtsgeschichte 24
- Weihnachtsgeschichte 23
- Weihnachtsgeschichte 22
- Weihnachtsgeschichte 21
- Weihnachtsgeschichte 20
- Weihnachtsgeschichte 19
- Weihnachtsgeschichte 18
- Weihnachtsgeschichte 17
- Weihnachtsgeschichte 16
- Weihnachtsgeschichte 15
- Weihnachtsgeschichte 14
- Weihnachtsgeschichte 13
- Weihnachtsgeschichte 12
- Weihnachtsgeschichte 11
- Weihnachtsgeschichte 10
- Weihnachtsgeschichte 9
- Weihnachtsge. 8
- Weihnachtsgeschichte T7
- Weihnachtsgeschichte T6
- Weihnachtsgeschichte 5T
- Weihnachtsgeschichte 4T.
- Weihnachtsgeschichte Teil 3
- Weihnachtsgeschichte Teil 2
- Weihnachtsgeschichte Teil 1 - 1.Dezember 2010
- Weihnachtsgeschichte
- News 2011
- Motocross
- Worte zum neuen Tag
- Tourismus und Sport
- Winter 2010-11
- Stimmungsbilder
- Sportpolitik
- D'Schwiiz
- Ironman - Triathlon
- Schweizer Sportreportagen 2010
- News us der Schwiiz 2010
- Produkte Test
- MIR SIND FRÜNDLI MITENAND
- Motocross Sport 2010
- Radsport Schweiz
- Gruezi Schwiiz Magazin 2010
- Wintersport
- Polo St.Moritz 2010
- Der Sport-heute.ch Daily
- Gruezi Schwiiz 2009
- Reportagen 2009
- Radsport Schweiz 2009
- Rennbahn Oerlike 09
- Triathlon - Ironman 2009
- Sixdays Zürich 09
- Boxen
- Schwingen
- Schwiizer Musig
- Schwiizer Film
- Kino Filme
- Wintersport 09
- Miezen-Räder und Boliden
- Pfiffigi Schwiizer!
- Allerlei us der Schwiiz
- Schweizer Stimmungsbilder 2009
- Reise i der Schwiiz
- Grad über d'Grenze
- Touristen Info Schweiz
- Der besondere Ferientipp
- Empfehlungen










03. Dezember 2010, 03:08
Die Idee reift
Schon Nacht's rüttelte der Wind wie verrückt an den Fensterläden. De Strassenlaternen, die vor dem Haus wie Eissoldaten in der kalten Winternacht standen schüttelten sich und wogen im Wind hin und her. Schneetreiben hatte mittlerweile eingesetzt und der Schnee setzte sich tatsächlich bald auf der Strasse an. Nicht lange dauerte es und man sah überall orangblinkende Autos der Schneeräumung umherfahren. Wie wild kamen sie von allen Seiten. Im Haus an der oberen Sterngasse, dort wo eine grosse Lücke mitten im Stadtnetz klaffte - blieb alles ruhig.
Brüttisellen, 3.12.10 mk (mk) Blessli schaute ab und zu von seinem Nachtlager auf. Was auch da draussen vor sich ginge? Schnee! Ja, das wäre es. Blessli ist ein ganz verrückter nach der weissen Pracht. Er streckte sich aber wieder und schlief weiter. Rigettli sass auf dem Fenstersims und schaute dem Schneetreiben draussen zu. Doch im Haus war es still und alle schliefen.
Ein Morgen erwacht - die Familie Schmuckerli auch
Vater Alfred stand jeden Morgen um sechs Uhr auf. Er musst um Sieben mit seiner Arbeit bei der Kürzelbank beginnen. Wenn er die knarrende geschwungene Holztreppe etwa eine Viertelstunde herunterkam, erwarteten ihn unten bereits Blessli und Rigettli. Beide erwarteten eine Begrüssung und die ersten Streicheleinheiten. So nach und nach standen jetzt alle auf und es kam so richtig Betrieb auf, im Hause Schmuckerli. Die Kinder begannen meistens den Morgen in einer Lautstärke, dass einem bald wach werden liess.
Mutter hatte mittlerweile den Zmorge auf dem Tisch. Frisches Brot, dass sie selber gebacken hat stand auf dem Tisch. Dazu Marmelade und Confi, Butter und wer es wollte, konnte sogar Eier bestellen. Am Morgen wurde meistens noch schnell über den Tagesablauf gesprochen, wer wann und wie nach Hause kam oder wer noch nach der Schule anderes zu besorgen hatte. Heute war es aber wieder einmal ein ganz besonderer Morgen. Es war nach der Nacht des Familienrates und in der Luft hingen Fragen die auf Antworten warteten. So, meinte Vater Alfred, heute weiss ja jeder was zu tun ist. Ihr habt gestern gute Vorschläge gemacht, die wollen wir nun versuchen umzusetzen. Ich werde heute Morgen auf der Bank Herr Schifferli vom Stiftungsrat anrufen, vielleicht kann ich während der Arbeit besuchen, er arbeitet ja als Prokurist auf der Bank. Ich werde ihm das Ganz schildern und am Abend wissen wir mehr, dann wissen wir auch die Summe, die uns zur Verfügung steht. Ja, und wir werden unsere Freunde fragen, ob sie Lust hätten an einem oder zwei Tagen mitzuhelfen. Dürfen Sie denn evtl. die Eltern mitnehmen, Vater? Ich denke schon, jede Hilfe ist gut und Platz hat es ja dort oben genug. Wir können ja alle zusammen feiern und das gibt sicher ein tolles Erlebnis.
Hey Bill was ist los? Oh, ich hirne nur. Hab da schon verschiedene Ideen. Die Mosers und die Rickenbachers sind doch auch sehr engagiert in der Kirche, die werden bestimmt mitmachen. "Die Fischers sicher auch ruft Sophie!" Aber halt brummt da Vater Alfred dazwischen, Platz auf ewig hat es dann dort oben im Haus ja auch nicht. Klar Papa. Wissen wir Papa.
Als hätte eine Rakete eingeschlagen stoben um zehn vor Sieben alle auseinander um zu ihrer Arbeit oder zur Schule zu kommen. "Händer de Schnee gseeeeh?" ruft Mutter Susanne. Wooooooooooooooooo? fragt Markus. Bei Dir oben im Zimmer! rufen alle im Chor und lachen den verdutzten Markus an. Blessli meint natürlich, es gehe ihn an und er wedelt mit seinem Ringelschwänzchen. Er wusste ja, sind alle aus dem Haus, dann folgte bald der wohlverdiente Morgenspaziergang mit Susanne. Rigettli schlich bereits draussen im Garten umher. Im Schnee sah man die Eindrücke der Pfötchen wie kleine Löcher die exact ausgegraben worden sind.
Es polterte und trampte im Haus und bald schon war es wieder Mäuschen still. Mutter klirrte mit der Leine und Blessli stand schneller bei ihr als sie wollte. Im jetzt bereits 30cm hohen Schnee ging wie jeden Morgen der Spaziergang los. Das war ein Ding.
Bereits um Zehn rief Alfred seine Susanne ganz aufgeregt an:"Du, Stiftungsrat Schifferli findet das eine bombenhafte Idee. Er sagt, dass Budget würde für diese Aktion reichen. Er werde aber noch die andern Mitglieder informieren, aber mir bereits heute Abend bescheid geben. Cooooooool, rief Mutter laut, so laut, dass Blessli schon wieder an einen weiteren Spaziergang glaubte und Rigettli meinte es gebe wieder was zum knabern. "Hast Du ihm dann alles schon erzhählt?" Ja, als ich ich ihn anrief sagte er gleich, ich solle doch schnell zu ihm ins Büro kommen. So habe ich ihm das Ganz skizziert und aufgezeichnet. Er hat dann gleich Stiftungsrat Brühwieler angerufen. Es klappt! Die Kinder werden Augen machen!
Morgen lesen Sie: Siebentausend Franken und Geschenkgutscheine für den Zug.......
Leserkommentare (0) »


