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14. Juli 2009, 22:12
Ronnie Schildknecht zum Dritten!
Der Schweizer Ronnie Schildknecht schafft den Hattrick am Ironman Switzerland in Zürich. Er hat die Prestigeprüfung in den Jahren 2007,08 und 2009 gewonnen. Schildknecht der nach seinem Sieg in Rapperswil vor 5 Wochen anschliessend über 2 Wochen pausieren musste, brachte eine tolle Leistung auf's Tapet. Die aussergewöhnliche Schweizerleistung rundete Stefan Riesen mit dem Ehrenplatz ab. Bei den Frauen gewann die Schweizerin Sibylle Matter.++Eine Reportage von Marcel und Andrea Krebs Text und Bild.++
Brüttisellen, 12.7.09 (mk) Auch wenn nicht immer die Sonne das Rennen begleitete, so konnten sich die Athleten dennoch mit perfekten Wettkampfverhältnissen auseinandersetzen. Die Temperaturen waren besonders auf der Rad- und Laufstrecke nahezu ideal. Ab und zu leichter Regen war eher ein angenehmes frisch als ein Athletenbelästigung.
2222 Athleten und Athletinnen am Start
Der Ironman Switzerland konnte auch dieses Jahr aus dem Vollen schöpfen. Alle Startplätze waren ausgebucht. So starteten den auch um sieben Uhr früh ein grosses Feld der unverwüstlichen Athleten im nicht überaus warmen (20°) Zürichsee. Schnellster Mann war da Csöke Balàzs aus Ungarn, der aber im anschliessenden Aufstieg hinauf Richtung Pfannenstie völlig einbrach.
Ronnie Schildknecht - die Radkanone
Ronnie Schildknecht erwischte heute einen misserablen Schwimmtag - als 13 kam er aus dem Wasser. Schlechter tat es ihm nur noch der spätere Zweite, Stefan Riesen - der als 136. im Schwimmen noch einige Verbesserungen offen hält.
Schildknecht fuhr das Radrennen wieder in einer wahnsinnigen Zeit und holte bereits nach der Hälfte der Runde die Führenden ein. Auf der Forch oben liess er gleich alle stehen und stach mit einer Schussabfahrt bereits alleine in die Tiefe. So lief das Renngeschehen ganz nach Schildknecht. Im abschliessenden Run baute er seine Spitzenposition kontinuierlich aus und holte bis ins Ziel einen Vorsprung von über 11 Minuten! auf den Zweiten Stefan Riesen heraus.
Dem Rennen wohnten längs der Strecke und im Zielgelände über 140000 Zuschauer (laut Veranstalter) bei. Mit vielen Attraktionen rund um das Zielgelände, war für jedermann etwas da. Die Kleinen übten sich im Mini Ironman und wussten schon gut zu gefallen. Auch wenn hie und da die Mutter oder der Vater den Nachwuchs anfeuern musste. Den Sinn der Sache sahen den die Meisten der ganz Kleinen nicht ein, warum sie so um die Wette rennen sollten. Plausch und Freude stand eben mehr im Vordergrund, als der Ernst der Sache. Das Fest auf der Zürcher Landiwiese war aber ein besonderes Highligt in Zürichs Festkalender.
Besser trainiert - weniger Aufgaben
Die Athleten und Athletinnen sind dieses Jahr ganz eindeutig besser trainiert. Der Leistungsabfall ist längst nicht mehr so gross und vorne, ui....da wird es immer enger. So meinte auch August aus Zürich:" Um einigermassen am Ironman mitzuhalten und nicht anschliessend einen Monat an den Stöcken zu gehen, muss man einfach trainieren, trainieren und nochmals trainieren. Ich arbeite acht Stunden im Büro und trainiere vier Monate vor dem Ironman wöchentlich mindestens 15 Stunden. So bin ich mir sicher, dass ich durchkommen und auch ohne Blessuren und einem kaputten Hintern wieder arbeiten gehen kann."
Resultate
Overall Männer
1. Schildknecht Ronnie, SUI, 1979, CH-Thalwil 8:20.00,4 (1)
2. Riesen Stefan, SUI, 1973, CH-Rüschegg Heubach 8:31.10,5 (2)
3. Abel Torsten, GER, 1974, USA-Tucson 8:36.38,6 (6)
Overall Frauen
1. Matter Sibylle, SUI, 1973, CH-Plaffeien 9:14.35,3 (41)
2. Lehmann Monika, SUI, 1972, CH-Berikon 9:25.05,9 (44)
3. Kristensen Lisbeth, DEN, 1972, CH-Leysin 9:25.37,6 (45)
Alle Resultate
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Sibylle Matter gewinnt den Ironman Switzerland in 9:14.35,3, mit fast 11 Minuten Vorsprung auf Monika Lehmann und Lisbeth Kristensen aus Dänemark.

Ronnie Schildknecht auf der Aufholjagd. Hier an viertel Stelle.

Women Siegerin Sibylle Matter.



Raus aus dem Wasser und rein in das Wasser!


Das Leiden über 180km Velofahrt.
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