Samstag, 26. Mai 2012, 17:44:21 Uhr

20. Mai 2009, 21:54

Traumstart am Millionenhill

Der Sport-heute.ch Bolide feierte seinen Einstand

Am vergangenen Samstag feierte der rasend schnelle Superbolide von Sport-heute.ch und Bike-Way.ch einen sensationellen Einstand. Knapp hinter dem Teufel und seiner Braut, belegte die Crew den 7. Platz und sicherte sich damit die ersten Punkte. Pilot Patrick hatte einige Mühe die Maschine auf Kurs zu halten, doch nahm er jedes Risiko auf sich, eine schnelle Zeit zu fahren.

Brüttisellen, 19.5.09 (mk) Bei glühend heisser Rennpiste, prachtvollem Frühlingswetter und vielen Zuschauern, vermochte sich das Racing Team von Bike-Way.ch und Sport-heute.ch gut in Szene zu setzen. Die superschnelle Strecke brachte auch Traumzeiten. Der Deutsche Pilot, Patrik Banasik auf seinem Hightech Testorari stellte mit 1.03,7 auf der 900m langen Piste eine wahre Traumzeit auf, was einem Stundenmittel von über 50 Kmh entsprach. Der Sport-heute.ch - Bike-Way.ch Bolide brachte es im dritten Lauf immerhin auf die sensationelle Zeit von 1.40.08. Der 7. Schlussrang war ihm dabei sicher und der Jubel im Team dementsprechend gross

Noch am Freitag Probleme mit dem Bremssystem

Noch am Freitag Abend, also nur Stunden vor dem grossen Rennen, hatte die Mechaniker Crew noch grosse Probleme mit dem Bremssystem. Die Rücktrittschaltung funktionierte nicht richtig und mit einer Geschwindigkeit von 7kmh brauchte es in etwas 100 Meter bis der schnelle Bolide stillstand. Dieser Gefahr wollte man sich natürlich nicht aussetzen und stellte beim Startkontrollen OK in Wangen den Antrag, die rechte Hinterradbremse mit Hebelwirkung benützen zu dürfen. Bei dieser Variante wurde nämlich in tagelangen Tests heruasgefunden, dass bei einer Geschwindigkeit von 15kmh die Bremswirkung sehr plötzlich ist - und der Fahrer eher aus dem Fahrzeug kapituliert wird, als dass er im Wagen sitzen bleibt. Also eine gute Bremsleistung. Im Besitze der stolzen Bewilligung konnten sich schliesslich alle um Mitternacht auf den Start freuen.

Das Rennen

Nach dem Briefing und dem Wagencheck, rollten die Boliden an einem 50m langen Seil von einem Traktor gezogen den Hill hinauf. Wo oben mit Hubstablergeschicklichkeit die Fahrzeuge auf die Startrampe gehoben wurden. Der Start folgte nach einem Niedersausen der vorderen Bretterwand und so war man von Sekunde zu Sekunde sich selber gegenüber gestellt und schoss mit unheimlicher und saumässiger Geschwindigkeit zu Tal. Gleich nach der 50m langen geraden Startbahn gings in eine scharfe Linkskurve, die bei zu schnellem befahren man sich bewussst war, im dahinter-liegenden Misthaufen zu landen und noch von einem Pferd getreten zu werden. Die anschliessenden 300m gaben so richtig Schuss und waren ohne grosse Schwierigkeiten abzurasen. Was beim Sport-heute.ch Boliden vielleicht zu bemängeln war, dass das rechte Hinterrad ein grauenhaftes Ei hatte. Die Farbe aber, glänzte im Sonnenlicht und das machte es auch nicht ungemütlich, dass im Rücken der Teufel im Sarg den Superboliden verfolgte.

Kurz nachher kamen die sechs ekelhaften Schikanen, die absolut keine Fehler zuliessen und extrem schwer zu durchfahren waren. Die starke 90° Linkskurve machte dann die Strecke offen, (und für die schlecht befestigten Räder zum endgültigen Aus) für den 350m langen Zielschuss wo Höchstgeschwindigkeiten von 50kmh und mehr erreicht wurden.

Der Bikeway - Express verlor im zweiten Lauf ein Rad, zum Glück das vom Ersatzrädersatz, der hinten befestigt war. Das Maleur kostete den Piloten ein langes Suchen nach dem Lauf in den zahlreichen Büschen des Wangener Millionenhügels.

Für Sport-heute.ch, für Bike-Way.ch und für drei Familien mit Kindern, hat sich dieses Glanzstück am Renntag und den vielen wunderbaren Basteltagen im Vorfeld mehr als gelohnt.

Das grosse Rennen
BIKE-WAY

Leserkommentare (0) »